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Wenn eine Aschewolke Europa lahm legt.

von admin | 20. April 2010

Der Eyjafjallajökull am 18. April. (Bildquelle: Henrik Thorburn, Wikimedia)

Wenn man hier in Stuttgart die Tage aus dem Fenster in den strahlend blauen Himmel schaut, kann man sich kaum vorstellen, dass dort oben eine Aschewolke ist und deshalb der Großteil des Flugverkehrs in Europa lahmgelegt ist. Der Vulkan Eyjafjallajökull (glücklicherweise muss ich den Namen nur schreiben und nicht sprechen ) in Island hat durch seine derzeit immer noch anhaltende Eruption eine Aschewolke ausgestoßen, die in großen Teilen Europas zum Flugverbot geführt hat. Die Fluggesellschaften drängen täglich auf eine Lockerung und Aufhebung des Verbotes. Stand der Dinge ist: Bis heute Abend 20 Uhr gilt für Deutschland noch ein Flugverbot.

Verständlich, dass die Fluggesellschaften händeringend auf die Aufhebung warten, jeder Tag, an dem die Flugzeuge am Boden stehen, kostet rund 150 Millionen Euro. Andere dagegen sind froh um den Stillstand der Flugzeuge, die Bahn meldet einen sprunghaften Anstieg der Fahrgäste, bis hin zur Überfüllung. Viele Vororte und Städte die normalerweise im Bereich der Einflugschneise von Flughäfen liegen, genießen die unverhoffte Ruhe. Und auch Island, schon jetzt auf Platz 5 der 7Lists – Liste der interessantesten Länder, wird durch die Aktivität des Vulkans nicht uninteressanter.

Noch brodelt der Vulkan, man kann also noch nicht absehen, was die finalen Folgen des Ausbruchs sein werden. Aber es ist spannend, “dabei” zu sein!

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2 Reaktionen zu “Wenn eine Aschewolke Europa lahm legt.”

  1. lilalaune Says:
    Am 21. April 2010 um 12:54 Uhr

    Freunde von mir “dürfen” eine Woche länger in Florida bleiben! geht zwar ein bisschen ins Geld, ist aber geil :)

  2. thomas Says:
    Am 21. April 2010 um 12:59 Uhr

    Taxifahrer verdienen auch ganz gut daran, Leute über Ländergrenzen hinweg zu kutschieren…

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